Hawaii-Trip

Erst einmal Sorry, dass ich so lange nichts gepostet habe, in den letzten Monaten war es einfach das normale Schulleben, und nichts Spezielles ist passiert. Seit Samstag bin ich jedoch auf einem Austauschschüler Trip auf Hawaii, und es ist so ziemlich der schönste und beste Ort, an dem ich je war. Samstagmorgen musste ich früh aufstehen, um meinen Flug zu erwischen, und abends kam ich dann endlich in Honolulu an. Mein Zimmer ist super, wir sind nur 3 Personen, also hat jeder sein eigenes Bett, und ich verstehe mich sehr gut mit ihnen.

Tag 1 (Sonntag)

Da wir alle noch ein bisschen "gejetlagged" waren, gingen wir an die Beach 5 Minuten von unserem Hotel. Das Wetter war perfekt, Temperatur so um die 30 Grad (ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich dem kalten Wetter in Minnesota eine Woche lang entkommen kann :). Das Wasser ist mit um die 24 Grad auch sehr warm, und das Meer ist glasklar. Die anderen Leute hier sind meeeeega lieb und ich habe schon viele neue Freundschaften geschlossen. Am Nachmittag gingen wir dann auf eine Katamaran-Tour, wo wir einen Blick auf Honolulu bekamen. Abends gingen wir in eine Pizzeria, und dann hatten wir Zeit um die Stadt selber zu erkunden. Der erste Tag hat mir gezeigt, dass Hawaii wirklich das Paradies ist; ich war an vielen sehr, sehr schönen Orten, aber keiner ist so schön wie Hawaii!

Tag 2 (Montag)

Am Montagmorgen mussten wir früh raus, da es um 7 schon an die berühmte North Shore gingen. Die North Shore von Hawaii ist wahrscheinlich der berühmteste Ort für Surfer, die Wellen da sind riesig. Wir hatten eine Surflektion da (natürlich nicht bei den riesigen Wellen), und es hat unglaublich viel Spass gemacht. Es ist definitiv eines der besten Gefühle, die es gibt. Man reitet einfach auf einer Welle, und fühlt sich frei. Es war auch einfacher als ich anfangs gedacht hätte, nach zwei, drei Versuchen hat man den Dreh ein bisschen raus, und ich freue mich schon extrem auf Donnerstag, wo ich dann nochmals eine Lektion  habe.
Nachmittags gingen wir dann zum "Polynesian Cultural Center": das ist so ein Park, wo man verschiedenste Sachen lernen kann (Ukulele spielen, tanzen, essen etc.), Shows und Filme gucken und so weiter. Dieser Montag ist wahrscheinlich der beste Montag, den ich je hatte. Es ist definitiv der beste Morgen, den ich je hatte, Surfen ist jetzt einer meiner neuer Lieblingssportarten! Ich kann nur wiederholen, dass Hawaii der beste und schönste Ort auf Erden ist.

Tag 3 (Dienstag)

Dienstags war eine City-Tour von Honolulu auf dem Programm. Wir lernten über die Geschichte von Hawaii, wie es zu eine US-Staat wurde und was davor war. Es war definitiv extrem interessant, aber wir haben uns eigentlich die ganze Tour über gefreut, zu einem der schönsten Strände Hawaiis zu gehen. Er heisst Waimanalo Beach, und das Wasser ist türkis und kristallklar, der Sand weiss. Das Wasser war immer noch extrem angenehm, und es war einfach nur unglaublich. Abends gingen wir dann ins Hard Rock Cafe, was ich in jeder Stadt sehr mag. Ich kann es irgendwie nicht glauben, dass ich wirklich hier bin. Bis jetzt ist das die beste Woche, die ich je hatte!

Tag 4 (Mittwoch)

Am Mittwoch gingen wir dann zu Pearl Harbor. Es war sehr interessant und berührend, zu sehen wie, wann und wieso die Japaner Amerika angriffen. Es hat Überreste von mehreren Schiffen, die gesenkt wurden, und ein Monument fuer die über 2'000 gestorbenen Menschen. Leider war das Wetter nicht sehr gut am Mittwoch, aber es war dennoch eine sehr gute Erfahrung und definitiv etwas, das man gesehen haben muss, wenn man nach Hawaii kommt. Die Fahrt von Pearl Harbor zurück zum Hotel war so ziemlich die coolste Carfahrt, die ich je hatte. Die Leiter spielten Klassiker so wie YMCA, Macarena, Country Roads und so weiter. Der ganze Car hat mitgesungen, und es hat einfach nur Spass gemacht. Wir hätten dann auf einen Markt gehen sollen, aber weil es wirklich in Strömen regnete, gingen wir direkt zur "Ala Moana Mall", wo wir dann fast den ganzen Nachmittag verbrachten. Nachtessen gab es dann in einem schönen Restaurant in der Mall.

Tag 5 (Donnerstag)

Am Donnerstag gingen wir dann wandern. Wir wanderten auf den "Diamondhead", und es war atemberaubend. Man sieht fast über die ganze Insel, und der Himmel war stahlblau und die Temperaturen super angenehm. Ein Freund hier wurde 18 an diesem Tag, und dann haben wir auf dem Berg noch Happy Birthday gesungen. Nachdem wir dann wieder nach unten gewandert sind, konnten wir wählen zwischen einer Stand-Up Paddling oder Surfing-Lektion am Nachmittag. Ich habe natürlich Surfen gewählt, und es hat wieder extrem viel Spass gemacht. Zu diesem Zeitpunkt fand ich es ein bisschen schade, dass ich Schweizer bin, und nicht in der Nähe von einem Meer lebe. Am Abend gingen wir dann in ein schönes Restaurant, sangen nochmal Happy Birthday für das Geburtstagskind, und hatten dann Freizeit. Wir hatten eigentlich jeden Abend Freizeit, und sind jedes Mal in die Stadt gegangen.

Tag 6 (Freitag)

Freitag war der letzte richtige Tag, bevor es dann wieder zurück nach Minnesota geht. Wir mussten früh aufstehen, um zu einer schönen Bucht zu gehen, die perfekt ist fuer schnorcheln. Die Bucht heisst Hanauma Bay, das Wasser war wieder kristallklar und türkis, und die Fische und Schildkröten sind wunderschön. Wir blieben so ziemlich den ganzen Morgen dort, und wenn wir so um den Mittag heimkamen, bekamen wir Freizeit. Wir nutzten diese, zum noch ein letztes Mal an die Waikiki Beach zu gehen, und noch ein letztes Mal im Meer zu schwimmen. Am späten Nachmittags ging es dann zur "Paradise Cove Lu'au", ein Kulturzentrum wo man verschiedenste typisch Hawaiianische Aktivitäten machen konnte. Abends sahen wir dann noch eine Hawaiianische Tanz-Show. Wenn wir dann so um 10 ins Hotel kamen, mussten wir packen. Nachdem die Leiter den Roomcheck gemacht haben, gingen wir dann noch in ein anderes Zimmer, um den letzten Abend in Hawaii noch vollends zu geniessen.


Und am Samstag ging es dann leider auch schon wieder nach Hause. Ich wäre extrem gerne noch laáger hier geblieben, und ich werde die Leute hier ziemlich vermissen. Ich habe auf diesem Trip viele neue Freunde gefunden, und jetzt sagt man auf wiedersehen ohne zu wissen ob man sich jemals wieder sehen wird. Ich hatte definitiv eine der besten Wochen meines Lebens hier auf Hawaii, und es ist eines der Highlights meines Austauschjahres.

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